Johanngeorgenstadt:johanngeorgenstadt 1945-1989

Aus Ortschronik Johanngeorgenstadt
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Nr Datum bzw von Zeit von bis Zeit bis Titel Inhalt / Genaueres LitVz AbbildFoto
1 Apr 1945 Einrichtung eines Kampfkommandos in J Komandatur im Rathaus, Waffenlager in Lederhandschuhfabrik der Fa. Otto& Co 1
2 Apr 1945 Mai 1945 Errrichtung von Panzersperren haben sich als wirkungslos erwiesen 1
3 8.5.1945 bedingungslose Kapitulaton Deutschlands
4 Mai 1945 April 1945 Kommunisten und einige wenige Sozialdemokraten bilden einen Antifa-Ausschuss 1
5 April 1945 "Ablösung von Bürgermeister Hans Eska
" " geboren am 30.11.1898 in Johanngeorgenstadt selbständiger Malermeister † 21.10.1947 im Lager Mühlberg"
6 April 1945 Bürgermeister Paul Espig eingesetzt Stellvertreter war Herr Nechwatal 1
7 April 1945 Verhaftung von Schutzmann Bernhard Pfob "am 27.05.1946 vom Sowjetischen Militärtribunal (SMT) der 19. Mechanischen Gardedivision nach dem Erlass Ukas zum T ode verurteilt ;
Vollstreckung des Urteils am 06.09.1946 " 1945
8 1945 Weiterführung der Lederhandschuhherstellung in mehr als 20 Kleinbetrieben
9 Ende 1945 Einmarsch der UdSSR in das bislang unbestzte Gebiet
10 Ende 1945 Plünderungen Tschechiche Banden 1
11 Ende 1946 Stadtkommandantur in der Heinz-Villa am Markt durch die sowj. Armee eingerichtet 1
12 25.11.1945 Gründung einer Ortsgruppe der CDU Baumeister Hans Puschmann hatte bei der sowjetischen Stadtkommandantur und der Stadtverwaltung die Gründung einer Ortsgruppe angezeigt. Am 15. Dezember 1945 zählte die Ortsgruppe 15 Mitglieder.
13 22.12.1945 erste Versammlung der CDU Ortsgruppe Die erste Veranstaltung meldete Puschmann als ""Gründungsversammlung"" in Form einer ""schlichten Weihnachtsfeier"" im Hotel Sachsenhof an. Bereits im April 1946 war die CDU-Ortsgruppe auf 44 Mitglieder angewachsen.
14 1946 "Beginn des Uranabbaus durch die WISMUT stetiges Anwachsen der Einwohnerzahlen bis zu 40.000 Menschen (1952)" damit verbunden entstehen neue Siedlungen für die Bergarbeiter Pachthaus 1948-50 Neuoberhaus 1951 Mühlberg 1948-50 Steigerdorf Mittelstadt 1948-51
15 1948 Abriss des Pferdegöpels an der Schwefelwerkstrasse durch die SDAG Wismut stand unter Denkmalschutz und war bis 1917 in Betrieb
16 1952 1956 Beginns des Baus der Neustadt
17 1954 1960 Abriss der fast gesamten Altstadt – die Bewohner ziehen in die Neustadt
18 1955 Erich-Weinert-Oberschule ( leider geschlossene Mittelschule)
19 1955 Gründung der Grundorganisation Bergrettungsdienst Oberjugel im Gasthof Erbgericht erster Vorsitzender ist Heinz Möckel.
20 1956 behördliche Schließung der Kirche aufgrund befürchteter Bergbauschäden im Zusammenhang mit dem Uranabbau der SAG/SDAG Wismut
21 1956 Bau der ersten einfachen Hütte im Skigebiet Schieferbruch in Oberjugel.
22 1956 Im Winter 1955 / 1956 erste Spezialausbildung Bergrettung in Großrückerswalde mit 5 Kameraden aus Johanngeorgenstadt.
23 1956/57 Erschöpfung vieler Erzlager, Abwanderung vieler Kumpel
24 1958 Ausbildung des Bergrettungsdienstes durch die Grenzpolizei in der Handhabung von Leuchtpistolen zur Alarmierung
25 1958 Ende des Uranbergbaus in Johanngeorgenstadt
26 1959 Die Lederhandschuhhersteller schießen sich zu einer PGH zusammen
27 1960 Wiederöffnung der Kirche nach Abklingen der bergbaubedingten Deformationsprozesse)
28 1962 Einweihung der Erzgebirgsschanze
29 1964 Der Bergrettungsdienst Oberjugel übernimmt die Skihütte am Külliggut von der Ortsgruppe des DRK, die Kameraden G. Opitz und R. Seim retteten Sie 1957 vor dem Abriss und rekonstruierten diese.
30 1966 Änderung der Bezeichnung Bergrettungsdienst (BRD) in Bergunfalldienst (BUD).
31 1969 Dem Bergunfalldienst Johanngeorgenstadtstadt wird auf Druck staatlicher Organe die Skihütte entzogen und die Räumung veranlasst.
32 1969 Johanngeorgenstadt wird ""Staatlich anerkannter Erholungsort""
33 1970 Versammlungen und Schulungen werden seitdem im Erbgericht Oberjugel abgehalten.
34 1972 Verstaatlichung der PGH
35 17.2.80 Wiedergründung der Bergknappschaft Johanngeorgenstadt durch 17 Bürger der Stadt
36 7.10.80 Fahnenweihe (nach dem Vorbild der 1838 gestifteten Fahne) Aufnahme in den Arbeitskreis Erzgebirgischer Bergbrüderschaften
37 30.6.80 Eröffnung des Grenzübergangs für Fußgänger nach Breitenbach (Tschechische Republik)
38 1981 Kamerad Gottfried Zehrmann wird neuer Vorsitzender des BUD mit Helmut Unger als Stellvertreter und Heinz Kramer als Kassenwart.
39 1982 Aufnahme erster Kontakte zum Bergdienst Harrachov im Riesengebirge (Tschechoslowakei).
40 1983 Treffen mit den Kameraden vom Horka Sluzba anlässlich der Skiflug WM in Harrachov.
41 1985 Feierlichkeit zum 30 -jährigen Bestehen des BUD Johanngeorgenstadt mit Gästen aus der Horská služba Harrachov.
42 1988 1992 Renovierung des Kirchturmes