Johanngeorgenstadt:Johanngeorgenstadt 1654-1900

Aus Ortschronik Johanngeorgenstadt
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Stadtchronik bis 1900
Nr Datum bzw von bis Titel Inhalt / Genaueres LitVz AbbildFoto
1 1571 Eine Glashütte in Oberjugel wird erwähnt erhält Privileg
2 1651 Gründung des Eisenhammers in Wittigsthal durch Caspar Wittig Caspar Wittich starb am 13. August 1673 im Alter von 70 Jahren und hatte 10 Kinder und 69 Enkel erlebt.[1] Er wurde am 19. August 1673 in der 1867 abgebrannten Stadtkirche von Johanngeorgenstadt beigesetzt. Die Bestattung seiner Ehefrau Magdalena erfolgte ebenda am 2. Februar 1688.
3 1651 8 Plattner Familien lassen sich auf dem Fastenberge nieder
4 10.10.1653 Patent welches die Evangelischen in Platten verbannt
5 1653 Im Oktober verlassen 39 Familien die Orte Platten und Joachimsthal ( Bergleute,Köhler,Glasmacher,Fuhrleute,Händler und Handwerker) auf Grund der Verfolgung von Protestanten in Böhmen und kommen nach Sachsen * Bittgesuch sich hier ansiedeln zu dürfen
6 23.2.1654 Genehmigungsdekret Johann Georg I. zum Anbau = Stadtgründung" * Durch eine Erlaubnis des Kurfürsten Johann Georgs des I. von Sachsen Stadtgründung durch Exulanten und Namensgebung - dokumentiert in der sog. Engelschallchronik * Exulanten sind aus Böhmen vertrieben Einwohner die sich der katholischen Gegenreformation entgegenstellten und dem lutherischen Glauben treu blieben aus Böhmen vertrieben Einwohner die sich der katholischen Gegenreformation entgegenstellten und dem lutherischen Glauben treu blieben * Chronik des Johanngeorgenstädter Pfarrers Johann Christian Engelschall (1675-1749) über die Stadtgründung und die Entwicklung der Stadt. Für den 23.2.1754 dokumentiert die Chronik die Verleihung der Stadtrechte. Einzige Auflage des Kurfürsten war es das die Stadt ""Johann Georgens Stadt hinführo genennet werden soll"
7 25.03.1654 Weber wird von der Gemeinde dem Kurfürsten als Prediger präsentiert
8 1.5.1654 Anweisung der Baustätten und des Holzes
9 1.5.1654 Straßen und Plätze der zukünftigen Stadt wurden abgesteckt
10 10.05.1654 Türschwelle zum 1. Haus am Markt gelegt
11 24.7.1654 1. Rat der Stadt eingesetzt
12 7.8.1654 40 Häuser fast vollendet
13 8.8.1654 Privilegium der Stadt zugesagt
14 11.8.1654 1. Kind getauft
15 6.11.1654 1. Leiche auf dem (abgesteckten) Friedhof beerdigt
16 1654 Das Brauhaus erbaut (49 Gebäude im Jahr 1654)
17 1654 bis 1662 Wahlmühle erbaut
18 1654 bis 1662 Bretmühle erbaut
19 10.5.1655 Grundsteinlegung für die Exulanten-Kirche
20 1655 Errichtung der Exulanten-Kirche
21 14.03.1656 Stadtprivilegium ausgefertigt „freye Bergstadt“
22 21.11.1656 Bürgermeister Löbel gewählt
23 3.11.1656 1. Ratskonfirmation mit Predigt, Johann Georg I. gestorben (Stadtgründer)
24 15.02.1657 Einweihung der Kirche erbaut nach dem Vorbild der Kirche in Platten
25 20.2.1657 Einpfarrung der Jugler Glashütte
26 1658 erste Silberfunde in dieser Gegend
27 28.12.1658 beim Bergamt Eibenstock gemutete Neujahr Fundgrube. Sie war die erste fündige Grube im Revier und lieferte laut dem Chronisten Engelschall im Reminiscere 1662 vom Kreuz des Neujahr Spates mit dem Erzengel Michael Flachen 10 Mark sowie 11 Lot (ca. 25 kg) Silber. Diese Angabe deckt sich mit den vorhandenen Grubenakten nicht und bleibt daher diskussionswürdig.
28 16.05.1658 Orgel erhandelt
29 28.10.1658 1. Kanzel von Kasper Wittich für 160 Rt. aufgerichtet von welcher am 31.10. die 1. Predigt getan ward
30 27.05.1661 Taufstein geschnitzt von Bürgermeister Joh. Löbel
31 15.6.1661 Gründung der Bergknappschaft Johanngeorgenstadt (besteht formal bis zur Gründung der Reichsknappschaft 1921 Wiedergründung 1980)
32 12.07.1661 Johann Georg II. hier
33 1662 1707 Bergeister: Abraham Wenzel Löbel Sohn des böhmischen Exulanten Johann Löbel (1592–1666) der 22 Jahre Plattener Bergmeister und von 1656 bis 1666 Johanngeorgenstädter Bürgermeister war.
34 1662 erster Silberfund
35 1662 kurfürstliches Bergamt eingerichtet auf Initiative von Abraham Wenzel Löbel
36 1662 Gründung einer Zinnschmelzhütte in Unterjugel
37 1662 letzte Stöcke vom Markt entfernt
38 1663 - 69 Errichtung des Rathauses
39 1663 Brotbank ins Rathaus verlegt und eine Schmelzhütte erbaut
40 13.1.1664 Karren Steine zum Rathausbau
41 1664 2000 Einwohner
42 1665 Entstehung eines Blaufarbenwerkes in Unterjugel (Gasthof "" Farbmühle"")
43 10.07.1665 Johann Georg II. hier
44 25.12.1665 Diakonus Meißners 1. Amtspredigt
45 22./23.6.1666 Schulhaus gehoben
46 1668 Diakonat angekauft
47 26.06.1669 Heben des Zimmerwerks am Rathaus
48 1671 Gründung der Silbergrube ""Frisch Glück"" (Schaubergwerk ""Glöckl"")
49 7. 7.1671 Rat der Stadt am wird von der Bergkanzlei in Dresden aus aufgefordert im Gebäude des Rathauses auch eine Bergamtsstube einzurichten die von den Bergbeamten genutzt werden konnte.
50 1672 Fertigstellung des Rathauses der Stadt
51 05.07.1672 Kurfürst schenkt eine Glocke (2 43 Zentner)
52 06.07.1672 Kronprinz Johann Georg III. hier
53 24.07.1772 Johann Georg II. zum 3. Mal hier
54 26.4.1675 Johann Christian Engelschall geboren in Oelsnitz (Vogtland)
55 1678 Bergaufzug vor Johann Georg II. (2 Tröge Silbererz)
56 1681 Der 1. Forster Abraham Klug eingewiesen
57 1682 Entstehung einer kurfürstlichen Silberhütte im Jugler Grund
58 23.02.1685 Genehmigungsdekret zur Feier des Stadtgründungsfestes
59 20.07.1685 Kirchweihfest
60 21.04.1687 1715 Grundsteinlegung zum Turm er wird bis 1715 errichtet
61 1691 3 Glocken auf den Turm gebracht
62 1701 Errichtung der ersten Poststelle in Johanngeorgenstadt
63 1707 1729 Bergmeister: Paul Christoph Zeidler 6|
64 1707 Johann Heinrich Hennebach aus Plauen als Rektor eingesetzt
65 1710 im Herbst Hebefeier des Kirchturms
66 1710 1720 Höhepunkt des Silberbergbaus – ca. 1000 Bergleute arbeiten hier
67 07.08.1713 Knopf auf dem Turm der Kirche
68 1715 Ausbau des Turmes im Innern vollendet
69 1716 Kirche mit Schieferdach versehen
70 01.01.1717 Gewerkschaft schenkt 2 Klingelbeutel
71 6.7.1717 Schulgeld wird auf 10 bzw. 6 Groschen festgesetzt
72 13.7.1717 Dach mit Schiefer gedeckt
73 1718-1719 2 kommunale Teiche oberhalb der Stadt angelegt
74 31.08.1719 Rektor Hennebach gestorben
75 1721 Beginn des Bau's des ersten Pferdegöpels in Johanngeorgenstadt (Ende: 1722) erbaut von den Eigners der Silbergruben Hohneujahr - und Unverhofft Glück. Der Göpel brannte 1788 ab.
76 1723 Chronikerstellung durch Engelschall
77 1725 Aufstellung einer Postmeilensäule (Viertelmeilenstein) neben Gasthof Waldesruh
78 1728 Aufstellen einer Distanzsäule (ursprünglich auf dem Markt der Altstadt heute vor der Post in der Neustadt)
79 1729 1754 Bergmeister: Christian Samuel Butz "geb. um 1699 gestorben 15. März 1775 in Johanngeorgenstadt war ein sächsischer Bergmeister und Berggeschworener.Butz war zunächst bis 1730 als Bergmeister in Neugeising im Osterzgebirge tätig bevor er nach Johanngeorgenstadt ins Westerzgebirge ging. wo er als Berggeschworener und Eisensteinvermesser verpflichtet wurde.[1] Er bezog ein stattliches Haus in der Brauhausgasse 164. Nach dem Tod des bisherigen Bergmeisters Christian Salomon Zeidler übernahm er 1754 die Leitung des Bergamtes Johanngeorgenstadt. Im Alter von 70 Jahren wurde er 1769 emeritiert. Er starb sechs Jahre später. "
80 1740 Bergschmied Teller fertigte den ersten Schwibbogen
81 11.7.1749 Johann Christian Engelschall gestorben in Johanngeorgenstadt
82 um 1750 Rückgang der Erzförderung
83 1769 1771 Bergmeister: Immanuel Heinrich Krippner
84 1771/72 Hungersnot Die Todesrate wächst auf 673 für beide Jahre an!
85 1771 Bergmeister: Christian Hieronymus Lommer "Lommer wurde 1741 geboren. Frühzeitig erlernte er die Grundlagen des bergmännischen Handwerks in Pochwerken Wäschen und Johanngeorgenstädter Bergwerken. Dank eines Stipendiums von 100 Gulden konnte er sich zwischen 1759 und 1763 in Probier- und Markscheidekunst ausbilden lassen. Sein Lehrer war der spätere Johanngeorgenstädter Bergmeister Immanuel Heinrich Krippner. Um dieses Stipendium zu erhalten musste er sich verpflichten sein Wissen für den sächsischen Kurfürsten einzusetzen. In Freiberg gehörte er zu den ersten Lehrern an der 1765 gegründeten Bergakademie. Von 1768 bis 1770 hielt er überdies Vorlesungen in Bergbaukunst. In diese Zeit (1768) fällt auch die Erstellung einer flächenkolorierten geologischen Karte die als die erste ihrer Art gilt. Diese Karte wurde erst in den 1980er Jahren im Werner-Nachlass aufgefunden.Zwischen 1771 und 1780 war er Bergmeister des Bergamts Johanngeorgenstadt Neben seiner bergamtlichen Tätigkeit verfasste Lommer auch wissenschaftliche Arbeiten. Besonders bemerkenswert ist eine Arbeit über das „Hornerz“ (Chlorargyrit) das in Johanngeorgenstadt in beachtlichen Massen vorkam sowie eine Schrift auf die Preisfrage „Wie waren die Bergwerke bey den Alten eigentlich beschaffen und eingerichtet?“.
86 1771 Eröffnung von 6 neuen Gruben
87 1772 Kurfürst Friedrich August verfügt die Zusammenlegung der Bergämter Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt mit Hauptsitz in Johanngeorgenstadt. Diese ursprünglich nur übergangsweise gedachte Lösung wurde sieben Jahre später bestätigt.
88 1773 Da der Bergbau im Westerzgebirge weiter rückläufig war wurde auch das Bergamt Eibenstock aufgelöst und gleichfalls als Unterrevier dem Johanngeorgenstädter Revier zugeschlagen.
89 1779 Bestätigung des Bergames Johanngeorgenstadt
90 1780 1792 Bergmeister: Carl Traugott Schmidt Er war der Sohn des Obersteigers Schmidt aus Johanngeorgenstadt und zwar nach seiner bergmännischen Ausbildung zunächst bis 1768 als Obersteiger auf der Gotthelf-Schaller-Frundgrube an der Eibenstocker Straße auf dem Fastenberg tätig. 1769 wurde er zum Berggeschworener gewählt. Dieses Amt übte er bis 1780 aus als er die Leitung des Bergamtes Johanngeorgenstadt übernahm. Seine feierliche Beerdigung fand am 6. Mai 1792 morgens um 4 Uhr statt.
91 1784 Bergschule für Steiger und Grubenbeamte gegründet
92 1785 "Goethe in Johanngeorgenstadt studiert Johanngeorgenstädter Bergbau und erwarb eine ""Niere"" aus Arsen-Nickel-Kobalt und Rotgültigerz."
93 1793 1799 Bergmeitster: Johann Christian Techelmann "geboren 1726 in Marienberg gestorben 1799 in Johanngeorgenstadt Nach dem Tod des Bergmeisters Carl Traugott Schmidt im Jahre 1792 übernahm Johann Christian Techelmann 1793 die Leitung des Bergamtes Johanngeorgenstadt zu dem damals auch Schwarzenberg/Erzgeb. und Eibenstock gehörte. Am 19. Mai 1794 leistete er den Bürgereid und war von diesem Zeitpunkt Bürger der Stadt Johanngeorgenstadt. Im Jahre 1799 schied Techelmann durch Tod aus dem Dienst.
94 1799 1800 Bergmeister: Johann Carl Freiesleben Geboren 14. Juni 1774 in Freiberg,vewrstorben 20. März 1846 in Niederauerbach
95 1800 1815 Bergmeister: Johann Michael Böhme
96 1806 "Bau des Bergmagazins ( 1812 abgeschlossen) gegenüber dem heutigem Pestalozzi-Gymnasium Es diente insbesondere als Getreidespeicher mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4000t Getreide als Vorratslager um damit die immer wieder auftretenden Hungersnöte (s. 1772) beseitigen zu können
97 1805 1812 Magazin erbaut
99 1806 Bau des größten Pferdegöpels in Johanngeorgenstadt - er existierte bis 1827
100 1816 1824 Bergmeister: Friedrich Gotthold Oelschlägel
101 1817 Gründung einer Möbelfirma kleine Schatullentischlerei
102 1819 Ab diesem Jahr wurden Uranerze zur Herstellung von Porzellanfarben abgebaut
103 1824 1825 Bergmeister: Karl Gustav Adalbert von Weissenbach * 8. Dezember 1797 in Dresden, † 27. Juli 1846 in Kösen)
104 1827 1835 Wilhelm Fischer (Bergmeister) "* 29. August 1796 in Wurzen † 11. November 1884 in Dresden leistete in Johanngeorgenstadt wesentliche Vorbereitungen zum Zusammenschluss der verschiedenen Gewerkschaften im Fastenberg der 1838 mit der Vereinigung zu einer Gewerkschaft Vereinigt Feld im Fastenberg dann realisiert wurde. Ferner befasste er sich mit technischen Versuchen und Innovationen z.B. der Entwicklung einer Seil-Zerreissmaschine sowie der Verbesserung bei der Aufbereitung und Verhüttung der Erze. " Gefördert wurden silberhaltige Erze Wismut Schwefelkies Arsenkies und Uranpecherz. Der Grubenbetrieb bestand bis 1944 wurde danach eine Betriebsabteilung der Sachsenerz AG
105 1828 erstes Eisenblechwalzwerk in Sachsen wird in Wittigsthal (heute ein Ortsteil von Johanngeorgenstadt) errichtet
106 1835 1838 Bergmeister: Rudolph Hering * 3. Januar 1803 in Schandau, † 12. Mai 1888 in Freibergsdorf) 18
107 1838 Zusammenschluss der sieben wichtigsten Gruben zu ""Vereinigt Feld im Fastenberg"" aus Rentabilitätsgründen
108 1838 1845 Bergmeister: Anton Voß "* 29. Juni 1805 in Leipzig † vor 1866 in Amerika Durch Verfügung des Finanzministeriums vom 24. Oktober 1838 wurde Voß als Nachfolger von Rudolph Hering zum Bergmeister des Bergamts Johanngeorgenstadt mit einem jährlichen Gehalt von 800 Talern ernannt. Seine Amtseinweisung erfolgte am 2. Februar 1839. Ab 1840 wurde Voß’ Jahresgehalt auf 900 Taler erhöht.In Johanngeorgenstadt arbeitete er u. a. mit dem Berggeschworenen und Bergbauunternehmer William Tröger zusammen. Nach der Einreichung der Bergmagazinrechnung für das 1. Halbjahr 1845 wurde darin ein Fehlbetrag bei den deponierten Bargeldern festgestellt und eine Defektur eingeleitet. Die Untersuchungen ergaben, dass Voß seit 1844 mehrfach Barbeträge quittiert hatte um diese bei einem Leipziger Bankhaus zu dem er gute Beziehungen unterhielt in Staatspapiere einzuwechseln. Jedoch zeigte sich dass nur etwa die Hälfte der ihm ausgehändigten Gelder in Form von Staatspapieren wieder eingegangen war. Veruntreuung: Die angeordnete Untersuchung und Prüfung sämtlicher Johanngeorgenstädter Bergkassen wurde 1847 abgeschlossen. Sie erbrachte dass Voß Kassendefizite von über 10663 Talern zu verantworten hatte. Davon entfielen über 6576 Taler auf den Depositenbestand des Bergmagazins ca. 4047 Taler auf die Holzäquivalentgelderkasse und 99 Taler auf die Grubenkasse von Vereinigt Feld im Fastenberge. 390 Taler des in der Bergmagazinkasse entstandenen Defizits hatten der Bergschreiber Braunsdorf der Geschworene Tröger und der Oberzehntner Schalig gemeinschaftlich zu ersetzen da diese die Gelder ohne ordnungsgemäße Quittung an Voß herausgegeben hatten. "
109 1845 1856 Bergmeister: Bernhard Ludwig Konstantin Braunsdorf "* 2. Oktober 1808 in Dresden † 8. November 1886 in Peine 1841 trat Braunsdorf die Stelle eines Berg- und Gegenschreibers in Johanngeorgenstadt an. Nachdem er zuvor seit 1845 die Bergmeisterfunktion nach der Wahl von Anton Voß in den Landtag interimsweise ausgeübt hatte wurde Braunsdorf am 4. Juli 1849 zum Bergmeister in Johanngeorgenstadt ernannt. Für die notleidende Bevölkerung in der Bergstadt ließ er eine Suppen- und Speiseanstalt einrichten. letzer Bergmeister - Auflösung des Amtes"
110 07.09.1845 August Max Schreyer in Johanngeorgenstadt geboren. "Die Erzgebirger kennen und verehren den gelernten Forstmeister als Heimatdichter. Er ist Schöpfer zahlreicher Lieder Gedichte und Erzählungen. Noch heute zählt sein Lied vom ""Vugelbeerbaam"" zu den vielgesungenen Erzgebirgsliedern."
111 1853 Knopf des Kirchturms erneuert
112 23.02.1854 200jähriges Stadtjubiläum
113 23.02.1854 Gründung der Lazarusstiftung
114 1856 Bergamt Johanngeorgenstadt aufgelöst und zusammen mit dem Bergamt Schneeberg dem wiedergegründeten Bergamt Schwarzenberg zugeordnet
115 1859 Beginn der Bandzackenproduktion "Max Unger (Carl Max Unger) richtete im Februar 1859 in Johanngeorgenstadt eine Bandzacken- und Bandspitzenfabrikation ein. Die Produktion befand sich im Gebäude des früheren Bergmagazins. Baumwollene u.U. auch leinene Bänder werden in Zackenmuster auf die Wäsche genäht.
116 1860 Beginn der Leder-Handschuhfabrikation
117 19.8.1867 Stadtbrand der am 19. August fast die gesamte Stadt vernichtete. "In wenigen Stunden werden 287 von ca. 350 Häusern restlos zerstört,darunter alle öffentlichen Gebäude. Kirche auch betroffen nur Teile des Turmes blieben erhalten
118 1867 1872 Wiederaufbau der Stadt nach dem Stadtbrand auch Wiederaufbau der Kirche
119 1868 Gründung der Sparkasse
120 15.11. 1668 Kirchenvorstand tritt ins Leben
121 1868 Herstellung von Lederhandschuhen entsteht als Produktionszweig
122 1869 Beginn des Kirchenbaues
123 1869 Einrichtung der Freiwilligen Feuerwehr
124 15.08.1870 Bauheben der Kirche
125 28.04.1871 Knopf und Kreuz auf die Kirche gesetzt
126 01.05.1871 Glocken geweiht und zum 1. Mal geläutet Große Glocke 2000 kg Mittlere Glocke 1.125 kg Taufglocke 600 kg Bergglocke 175 kg
127 07.05.1871 Kirchbau vollendet "Orgel erbaut von Firma Urban Kreutzbach & Söhne Borna * Altaraufsatz und Kanzel von Holzbildhauer Kießling * Altarbild „Erscheinung des Engels vor den 3 Frauen am leeren Grab“ geschaffen von Johann Carl Roesler (Dresden) um 1800" g Aue
128 27.8.1874 Weihe der Kirche
129 1877 Einrichtung der Pflichtfeuerwehr
130 1878 4 Häuser von Steinbach und Sauschwemme aus Sosa eingepfarrt
131 1880 Einbau der Turmwohnung
132 1882 Bergglocke auf dem Turm
133 1883 Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Schwarzenberg-Johanngeorgenstadt
134 1889 Haus Sauschwemme Nr. 13 aus Karlsfeld eingepfarrt
135 1892 Wasserleitung errichtet
136 10.05.1896 Kriegerdenkmal auf dem Markt errichtet
137 1897 Erweiterung des Friedhofs
138 1897 Klavierfabrik Alfred H. Grunert gegründet
139 1898 Einweihung der neuen Schule
140 1899 Einweihung der Eisenbahnstrecke Johanngeorgenstadt-Karlsbad
141 1899 Bergmagazin brennt ab Es wird zu 2 Wohnungen (Cromwell und Sedan) umgebaut
1899 Einbau der Buntglasfenster im Altarraum
143 1893 "Der erste ""Schneeschuhfahrer"" wird in Johanngeorgenstadt gesichtet
144 1900 Durch die Eisenbahnstrecken wird die Fahrt mit Postkutschen überflüssig und eingestellt